Mariam El-Hosri

Ergotherapeutin, integrative Tanz- und Ausdruckstherapeutin

Ich könnte jetzt eine klassische Biografie über mich schreiben, jedoch finde ich, dass viele Begegnungen in meinem Leben mich inspiriert haben und ich darüber zu einer offenen, nicht wertenden Haltung Menschen gegenüber gelangt bin, das auch mein therapeutisches Selbstverständnis ausmacht. Ich bin offen für Begegnung und einem Kreieren eines individuellen Schutzraumes,
in dem Entwicklung möglich werden darf.

Auf meinem Weg haben mich die unterschiedlichsten LehrerInnen mit ihren verschiedenen Schwerpunkten geprägt, unter Anderem (Rusty Lester, (Contact Improvisation) Pia Andre (Stockkampfkunst und neuer Tanz), und Jorge Aquista (Teatro Tango).
Zudem arbeite ich seit 2003 in unterschiedlichen psychiatrischen Settings. Momentan in einer Tagesklinik der GLG Martin Gropius Klinik.

In meiner persönlichen Weiterentwicklung hat mich der Tanz besonders unterstützt, da dieser mir die Möglichkeit gegeben hat über einen non-verbalen Ausdrucksweg mit Themen in Verbindung zu kommen, diese in ihrer Ganzheit - also auch auf der physischen Ebene zu begreifen, und durch den Ausdruck über die Bewegung diesem eine Form zu geben und mich weiter damit zu bewegen.
Meine Bewegungen geben mir eine weitere Form der Individualtität und die Möglichkeit meine Geschichten zu erzählen, und diese sichtbar zu machen. In Verbindung mit Worten gibt es mir ein Gefühl der Ganzheitlichkeit.
Ich möchte einen Raum schaffen in dem Wandlung möglich ist in Form eines Prozesses, indem ich unterschiedliche therapeutische Möglichkeiten anbiete, um den Zugang zu den eigenen Ressourcen und zur Kreativität zu ermöglichen. Das kann mit Musik, aber auch in Stille passieren.
Neben der Workshoparbeit biete ich tanztherapeutische Einzelsettings an.


"TANZ IST DIE VERBORGENE SPRACHE DER SEELE" MARTHA GRAHAM

Carina Meyer

Ärztin und integrative Tanz- und Ausdruckstherapeutin

Schon soweit ich zurück denken kann haben mich Körper fasziniert,
deren Inneres & Äußeres - und insbesondere, deren Bewegungen.
Gerade das unendliche Spektrum an Formen und Bewegungsarten zu beobachten inspiriert mich nachzuforschen, woher die Impulse dafür kommen und insbesondere, wie jede* diese auch ausdrückt.

Mir ist es wichtig den eigenen Impulsen Raum geben zu können,
diese fühl- und sichtbar werden zu lassen,
trotz der alltäglichen Herausforderungen, die von Außen einprallen.
Es ist nicht immer einfach, jedoch kann man sich dies durch eine stetige Praxis und
Recherche mit sich und seiner Umwelt aneignen.

In den letzten Jahren habe ich mich mehr und mehr mit der Verbindung aus Körper und Psyche beschäftigt, wodurch ich über die Humanmedizin zur Tanztherapie gekommen bin.
Dem Körper und der Seele zuhören können,
und diese unterstützen, indem was sie brauchen
- ist fundamental
für ein stabiles und zugleich flexibles Selbst.

Meine Inspiration zum Tanzen begann früh, jedoch habe ich erst vor 10 Jahren begonnen
mich mit verschiedenen Bewegungsformen intensiver auseinanderzusetzen.
Geprägt hat mich insbesondere das physische Theater und
die Contact Improvisation (Samuel Nunez),
die Improvisationsmethode „Gaga Movement Method“ (Ohad Naharin),
das japanische Tanztheater „Butoh“ (Minako Seki, Motimaru, Yuko Kaseki),
sowie Irmgard Bartenieff und Rudolph Laban,
die mir eine ganz neue Aufsicht und Einsicht für das Sein gegeben haben.

Die Vielfältigkeit der Bewegung als Ressource und Inspiration für das eigene Leben zu sehen bewegt mich. Die eigene Kreativität fördern und mit anderen in Kontakt sein, sodass sich die eigene Mannigfaltigkeit in ihrer Fülle zeigen kann sind wichtige Themen für meine Arbeit.
Dies möchte ich teilen.


„ Well, you see, there are many possibilities.“ 
I. Bartenieff 

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